1920:
Der schon früh gefasste Gedanke eines Hüttenbaues nimmt erstmals feste Gestalt an.
Nach vielen Forschungen entschied sich die Sektion Weimar
die 1915 durch eine Staublawine zerstörte Habachhütte für 300 Mark zu kaufen. Weiter finanziert wurde die Hütte durch insgesamt 10 Thüringer Sektionen. Wegen der Herkunft der Sektionen wurde die Schutzhütte „Thüringer Hütte“getauft.

1923:
Durch die Inflation in Deutschland werden die Geldmittel wertlos und die Planungen müssen auf unbestimmte Zeit eingestellt werden.

1924:
Nach der Währungsstabilisierung wurde der Baubeginn auf das Frühjahr 1925 festgelegt. Auch die aufgewühlte Stimmung innerhalb der Sektion ging zurück und man konnte sich nun den Hüttenbau zuwenden.

1925:
Die Vorbereitungen zum Bau der Thüringer Hütte wurden im Januar 1925 getroffen. Zum zweiten musste die Finanzierung sichergestellt werden. Jedes Mitglied der Sektion zahlte 20 Mark für den Hüttenbau.

1926:

Am 31.Juli 1926 wurde die Hütte endgültig fertig gestellt und den Bausektionen übergeben. Das Einweihungsjahr der Hütte begann mit einen großen Alpenfest. Seitdem wurden hier immer wieder Alpen- und Trachtenfeste gefeiert

1934:
Durch die Grenzsperre der NS-Regierung konnte die Hütte nicht mehr von den Sektionen besucht werden.

1936:
Nach zwei langen Jahren konnte man die Hütte wieder besuchen, die Grenzsperre wurde wieder aufgehoben. Trotzdem war die Einreise nach Österreich schwierig.

1938:
Mit der Angliederung Österreichs konnten die Sektionen problemlos die Hütte besuchen.

1942-1944:
Durch den Krieg musste die Bewirtschaftung der Hütte teilweise eingestellt werden. Trotzdem wurde der Betrieb so gut wie möglich weitergeführt.

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